20. September Paddeln auf der Elbe

Der schöne Campingplatz an der Ostrauer-Mühle bei Bad Schandau liegt an einem Bach und eignet sich prima als Startpunkt für Wanderungen auf dem bekannten Malerweg sowie zu den Schrammsteinen. Aber dazu später mehr. Bei eisigen Temperaturen frühstücken wir und machen uns bereit für unsere 3 tägige Paddeltour. Michi und Moritz warten schon und bereiten das 2 Personen Garbner Gummiboot vor. Zunächst bin ich etwas skeptisch, was die Haltbarkeit anbelangt. Bin dann nach näherer Begutachtung doch davon überzeugt, dass es sich hier um ein äußerst stabiles Boot mit allerdings etwas beschränktem Platzangebot für unser Gepäck handelt. Neben notwendiger Wechselkleidung, Zelt, Isomatten, Fotoequipment etc darf natürlich der Proviant nicht fehlen.

Foto: Michael Neumann

Wir wollen uns abends am Ufer schöne Stellen am Elbstrand suchen, um dort zu übernachten und die Natur zu erleben. Als alles verstaut ist, legen wir ab und machen unsere ersten Paddelversuche. Die Strömung trägt uns dahin und nach einer Weile sind wir in der Lage, synchron und geradeaus zu paddeln. Links, rechts, links, rechts…

Der auffrischende Gegenwind verlangsamt zwar unser Vorankommen ein wenig, aber das macht nichts, denn die Ruhe des Flusses sowie die entspannte meditative Paddelbewegung haben uns bereits voll erfasst.

Foto: Michael Neumann
Foto: Michael Neumann

Die erste Zwischenstation legen wir in Oberrathen ein. Wir ziehen das Boot ans Ufer, nehmen Kamera und Wertsachen und machen uns auf eine Wanderung auf die Bastei, einer bizarren, steilen Felsformation 194m oberhalb der Elbe. Wir sind hier oben nicht alleine, die Aussicht und einzigartige Geologie machen diese Wanderung dennoch zu einem sehr lohnenden Erlebnis.

Foto: Michael Neumann
Foto: Michael Neumann

Weiter geht die Fahrt und gegen Abend erreichen wir bei schönstem Wetter Dresden. Die Kulisse, insbesondere aus der Perspektive des Paddlers, ist atemberaubend.

Foto: Michael Neumann

Einen Kilometer hinter der historischen Altstadt und der Augustusbrücke übernachten wir kurzerhand aufgrund der einbrechenden Dunkelheit im netten Schiffshotel Pöppelmann. Dies ist ein umgebauter Raddampfer, welcher paddelnd erreichbar an einem Seitenarm der Elbe liegt.

Foto: Michael Neumann

Prima, jetzt haben wir noch die Möglichkeit, Dresden bei Nacht erleben.

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