13. September 2019 Bran

Wir wachen erst um 8:00Uhr auf. Ich lag in der Dämmerung zwischen 5 und 6:00Uhr lange wach, da ich Wasser loswerden musste und nicht zum Bären raus wollte. Irgendwann nahm ich allen Mut zusammen und ging raus. immerhin dämmerte es schon. Vom Bärchen weit und breit nix zu sehen. Danach schlief ich erleichtert nochmal tief und fest ein. Wir fuhren ein wenig ins Tal, um in der Sonne zu frühstücken.

Danach noch ein Weilchen weiter, um an einem Bach zu spülen. Kurz vor der Hauptstraße sah ich eine junge Frau mit Himbeeren am Straßenrand . Ich fackelte nicht lange und kaufte ihr ein kleines Schälchen ab. Dabei erhaschte ich einen Blick vom inneren des Hofes, in der die Familie lebt. Szenerie und Hygienestandard erinnern mich an Nepal, während 200m weiter moderne, klimatisierte Autos der Landsleute vorbeiziehen. Für mich definitiv ein Land von großen Gegensätzen und offensichtlich wenig Herzlichkeit. Ich führe das auf die heftige Vergangenheit zurück, die zwar bereits 30 Jahre vorbei ist, aber noch manifestiert ist in den Gesichtern der Menschen. Das ist nur eine persönliche Empfindung.

In Fagaras halten wir an, um die orthodoxe Kirche mit ihrer Goldkuppel zu besichtigen, die schon von weitem in der Sonne glitzert.

Nicht weit entfernt steht eine Burg mit Wurzeln aus dem 12. Jahrhundert.

Nach dem Besuch einer Pizzeria und einem Bummel durch die Altstadt fahren wir weiter. Hier sieht man wie so oft das renovierte Erdgeschoss und die Stockwerke darüber in Schutt und Asche. Viel uns auch schon in Budapest auf.

Wir verlassen die Bundesstraße und folgen einer kleineren Straße Richtung Bran. Es ist ganz normal, dass Kühe, Pferde oder Hunde auf der Straße rumlaufen wie sie wollen. Auch Pferdefuhrwerke sind statt Traktoren an der Tagesordnung. Sie fahren das Heu ein.

Am späten Nachmittag landen wir auf einem netten Campingplatz, namens „Dracula Camping“.

Ich habe mich in diesem Land deutlich öfters mit Gefahren durch Tiere beschäftigten müssen. Hier ein paar Erkenntnisse:

Bären: Es gibt hier mit 6 – 7.000 Bären, die größte Population an eurasischen Braunbären. Sie sind so scheu, dass man sie nicht sieht. Sollte man dummerweise doch mal einem begegnen, wird empfohlen zu singen. Agro sind die Weibchen im Frühjahr (Mrz), wenn sie Junge haben.

Wölfe: Sind noch scheuer, sieht man gleich zweimal nicht.

Schafhütehunde: Üble, auf Schutz gezüchtete 8.000 Jahre alte Rasse. Hier hab ich gelernt hilft nur zu überzeugen, dass man kein Interesse an Schafen hat, indem man die Herde großräumig umgeht oder wartet, bis sie vorbeigezogen sind. Zum Glück sind die Schafe zu dieser Jahreszeit schon in den unteren Regionen, so dass wir nur einmal Kontakt hatten.

Streuner Hunde: Rumänien hat ein enormes Problem mit herrenlosen Hunden. Diese sind aber meist freundlich oder gar unterwürfig, da sie auf die Gunst der Menschen angewiesen sind, von denen sie durchgefüttert werden. Gefährlich sind sie, wenn sie in den Städten Rudel bilden.

Schlangen: Das ist in der Tat ein Problem, welches wir nicht auf dem Schirm hatten. Die meisten Probleme haben Menschen beim Wandern oder anderen Outdoor Aktivitäten mit giftigen

Wir wachen erst um 8:00Uhr auf. Ich lag in der Dämmerung zwischen 5 un 6:00Uhr lange wach, da ich Wasser loswerden musste und nicht zum Bären raus wollte. Irgendwann nahm ich allen Mut zusammen und ging raus. immerhin dämmerte es schon. Vom Bärchen weit und breit nix zu sehen. Danach schlief ich erleichtert nochmal tief und fest ein. Wir fuhren ein wenig ins Tal, um in der Sonne zu frühstücken.

Danach noch ein Weilchen weiter, um an einem Bach zu spülen. Kurz vor der Hauptstraße sah ich eine junge Frau mit Himbeeren am Straßenrand . Ich fackelte nicht lange und kaufte ihr ein kleines Schälchen ab. Dabei erhaschte ich einen Blick vom Hof in der die Familie lebt. Szenerie und Hygienestandard erinnern mich an Nepal, während 200m weiter moderne, klimatisierte Autos der Landsleute vorbeiziehen. Für mich definitiv ein Land von großen Gegensätzen und offensichtlich wenig Herzlichkeit. Ich führe das auf die heftige Vergangenheit zurück, die zwar 30 Jahre vorbei ist, aber noch manifestiert in den Gesichtern der Menschen. Das ist nur eine persönliche Empfindung.

In Fagaras halten wir an, um die Orthodoxe Kirche mit ihrer Goldkuppel zu Besichtigen, die schon von weitem in der Sonne glitzert.

Nicht weit entfernt steht eine Burg mit Wurzeln aus dem 12. Jahrhundert.

Nach dem Besuch einer Pizzeria und einem Bummel durch die Altstadt fahren wir weiter. Hier sieht man wie so oft das renovierte Erdgeschoss und die Stockwerke darüber in Schutt und Asche. Viel uns auch schon in Budapest auf.

Wir verlassen die Bundesstraße und folgen einer kleineren Straße Richtung Bran. Es ist ganz normal, dass Kühe, Pferde oder Hunde auf der Straße rumlaufen wie sie wollen. Auch Pferdefuhrwerke sind statt Traktoren an der Tagesordnung. Sie fahren das Heu ein.

Am späten Nachmittag landen wir auf einem netten Campingplatz, namens „Dracula Camping“.

Ich habe mich in diesem Lang deutlich öfters mit Gefahren durch Tiere beschäftigten müssen. Hier ein paar Erkenntnisse:

Bären: Es gibt hier mit 6 – 7.000 Bären die größte Population an eurasischen Braunbären. Sie sind so scheu, dass man sie nicht sieht. Sollte man dummerweise doch mal einem begegnen wird empfohlen zu singen. Agro sind die Weibchen im Frühjahr (Mrz), wenn sie Junge haben.

Wölfe: Sind noch scheuer, sieht man gleich zweimal nicht.

Schafhütehunde: Üble, auf Schutz gezüchtete 8.000 Jahre alte Rasse. Hier hab ich gelernt hilft nur zu Überzeugen, dass man kein Interesse an Schafen hat, indem man die Herde großräumig umgeht oder wartet bis sie vorbeigezogen sind. Zum Glück sind die Schafe schon in den unteren Regionen, so dass wir nur einmal Kontakt hatten.

Streunende Hunde: Rumänien hat ein enormes Problem mit herrenlosen Hunden. Diese sind aber meist freundlich oder gar unterwürfig, da sie auf die Gunst der Menschen angewiesen sind, von denen sie durchgefüttert werden.

Schlangen: Das ist in der Tat ein Problem, welches wir nicht auf dem Schirm hatten. Die meisten Probleme haben Menschen beim Wandern oder anderen Outdoor Aktivitäten mit Kreuzottern. Aber auch die sind sehr scheu. Mit ein wenig Aufmerksamkeit gibt es da kein Problem. Haben sowieso bis jetzt keine gesehen.

Dracula: Mir reichen die vielen Gedanken um die hiesige Tierwelt. Die Phantasiefigur eines irischen Schriftstellers mit Anemie tangiert mich nicht. 🧛‍♀️

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s